Ihr Lieben. Ich bin dann mal weg.
Mai 8, 2008
Urlaub ist, nichts zu tun und den ganzen Tag dafür zur Verfügung zu haben.”
unbekannt
Wenn ihr das nächste Mal von mir lest, werde ich schlauer, reifer und erfahrener sein. Warum? Erfahrt ihr in meinem nächsten Blog-Eintrag.
Rätsel-Auflösung und die Ambivalenz der Sprache.
Mai 6, 2008
“Daß der Mensch wenigstens eine, die eigene Sprache beherrsche, ist die wichtigste Grundforderung für jede geistige Entwicklung. Wer die Ausdrucksfähigkeit vernachlässigt, läßt die Kinder verkümmern.”
Hubert S. Markl (*1938 )
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“Hätten wir das Wort, hätten wir die Sprache, wir bräuchten die Waffen nicht.”
Ingeborg Bachmann (1926-73), östr. Lyrikerin
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“Unsere Sprache mit ihren vorurteilsgesättigten Redewendungen verrät uns nicht nur; sie wird der Nährboden für Ausgrenzung und Gewalt.”
Friedrich Schorlemmer (*1944), dt. Pfarrer u. Bürgerrechtler
Sunset in Bonn. Und mal wieder ein Rätsel.
Mai 4, 2008



Sidney Baca (Medizinmann der Apachen) sagt “wenn wir sie verlieren, verlieren wir alles.”
Sie begleitet uns täglich. In unseren Gedanken. Auf der Straße. Sie ist Mittel und Zweck. Sie ist verschieden. Manchmal ist sie lustig. Oft brauchen wir sie nicht. Meistena aber ist sie nötig. Sie kann Mauern er- und abbauen.
Wieder ein Zitat als Tipp: “Die Grenzen meiner [...] sind die Grenzen meiner Welt.” (Ludwig Wittgenstein)
Zitat des Monats. (Ausnahmsweise!!)
Mai 4, 2008
1,5 Wochen. 10 Tage. 240 Stunden.
Mai 4, 2008
Konventionslos.
Mai 3, 2008

Schön, wenn etwas anders ist. Unkonventionell. Natürlich. Wenn Reglements nicht eingehalten werden. Nicht um „dagegen“ oder „anders zu sein“. Sondern, weil man glücklich, weil man frei ist.
Traurig, wenn andere, die sich krampfhaft an Konventionen, an von Menschen gemachte Regeln halten, jene Mutigen maßregeln wollen. Ihnen die Freude verderben.
Sie haben Angst, die Dinge verändern zu sehen. Sie haben Angst es nicht aufhalten zu können. Ihre Werte nicht weitergegeben zu haben, ohne zu erkennen, dass die Werte fortbestehen, aber anders. Vielleicht sogar ehrlicher.
In ihrem erhobenen Zeigefinder finden sich Missgunst und Neid. Darüber, dass Glück und die Schönheit des Augenblicks auch und gerade dann erscheinen, wenn die starren Grenzen der Konventionen überschritten werden. Jene Grenzen also, in denen sie doch verharren ohne den Mut zu haben sie neu zu setzen, wenigstens aber neu zu denken.
Zitat der Woche.
Mai 2, 2008
Der erster Tag des Schönsten aller Monate.
Mai 1, 2008
Heute ist Feiertag und das nicht nur in Deutschland, auch in anderen europäischen Ländern wird der 1. Mai gefeiert: In Österreich, Belgien, der Schweiz, der Tschechische Republik, Dänemark, Spanien, Frankreich, Finnland, Griechenland, Ungarn, Kroatien, Italien, Luxemburg, Norwegen Holland, Portugal, Polen, Russland, Schweden, Slowakei und Slowenien. Was fällt auf? Vielmehr, fällt nicht auf, weil wir jene Extravaganz ja inzwischen gewöhnt sind: Die Briten arbeiten heute.
Die Briten sind ja sowieso eher die „Antis“ in Europa und in der EU. Manchmal frage ich mich, ob es überhaupt etwas gibt, das die Britten anstandslos mitmachen.
Ich denke da an unseren inzwischen erstärkten und allmählich akzeptierten Euro, der uns das Reisen erleichtert, das Rechnen erspart und das europäische Gemeinschaftsgefühl stärkt. Die Briten wollten nicht Teil der Währungsunion sein. Folglich müssen wir uns doch wieder mit Wechselkursen und Umtauschbuden rumplagen um dann festzustellen, dass man das in der britischen Hauptstadt eh besser bleiben lässt, weil der Urlaub sonst schnell einen bitteren finanziellen Beigeschmack erhält (1 Pfund = ca. 1,3€).
Machen wir weiter mit den Längenmaßen. Im Louvre in Paris liegt der so genannte Urmeter und der ist doch recht anerkannt von den Europäern. Nein, aber nicht von den Briten. Die nutzen lieber Füße zum Zählen. Eine beknackte Idee. Ein Fuß (engl. foot, Pl. feet), 1 ft = 12 in = 0,3048 m. Die globale Einführung des Fuß ist eigentlich ein Verstoß gegen das Internationale Einheitensystem, abgekürzt SI (von frz.: Système international d’unités).
Von den Längenmaßen zu den Gewichtsmaßen. In Großbritannien wiegt man nämlich nicht Kilos, sondern Pounds. Bei 60 kilo also 132.28 Pounds.
So, und weiter zum Autofahren: Die Briten wollen natürlich auch da nicht opportunistische sein: Deswegen fahren sie links. Die Automobilhersteller werden sich über diese Gewohnheit wohl am meisten ärgern: Schließlich müssen sie dann zwei Fließbänder laufen lassen.
Und dann hätten wie noch die Zeit: In London ist es jetzt eine Stunde früher. Ich glaube daran haben die Briten keine Schuld.
Die Briten müssen wegen ihrer krampfhaften „Wir-aber-nicht-Haltung“ heute arbeiten gehen. Wenigstens eine Nation, die den Tag der Arbeit beim Namen nimmt.
Dieser Kommentar soll die EngländerInnen nicht diskriminieren. Die meisten können ja nichts dafür.
Wie sollen wir den Kindern nur Politik erklären?
April 29, 2008
Wie sollen wir erklären, dass ein ehemaliger CDU-Generalsekretär Attac-Mitglied ist?
Oder dass die Linkspartei in Regierungsverantwortung Sicherheitsangestellte unter Mindestlohn bezahlt?
Oder dass die Grünen mit den Schwarzen koalieren und dafür auch mal eben Studiengebühren retten und die Elbvertiefung doch nicht mehr so kritisch sehen?
Oder dass ein ehemaliger SPD-Arbeits- und Wirtschaftsminister Chairman einer Zeitarbeitsfirma und Aufsichtsratmitglied eines großen Energiekonzerns ist.
Oder dass ausgerechnet ein moralischer C(hristlich)SU-Landwirtschaftsminister seine Frau monatelang betrügt? Und das sogar mit Nachwuchs.
Oder dass sich ein hessischer Ministerpräsident (zurecht) für den Schutz einer nationalen Minderheit einsetzt in China einsetzt, beim heimischen Wahlkampf aber sämtliche Tabus des Minderheitenschutzes bricht?
Dass ausgerechnet die Liberalen die SPD als Umfallerpartei (wegen Hessen) bezeichneten?
Dass bei einer Bundestagsentscheidung ausnahmsweise mal die Fraktionsdisziplin aufgehoben wird?
Dass eine Partei einen Volksentscheid ins Leben ruft, dessen Ziel es ist, das zu verhindern, das die Partei selber beschlossen hat?
Wen wundert es, dass laut der Allensbacher Berufsprestige-Skala 2008 das Ansehen der Politker so tief wie noch nie ist. Nur den Buchhändler wird noch mehr Misstrauen entgegen gebracht. Warum auch immer… Siehe hier:









