Ich bin verliebt. Aber in wen?
August 30, 2008
Er kam überraschend in mein Leben. Doch gehört er schon zu mir.
Ich hüte ihn wie meinen Augapfel, ständig vergewissere ich mich ob er noch da ist.
Jedes seiner Werke bewundere ich. Nichts kann ich falsch machen. Er verzeiht mir alles und selbst aus meinen Fehlern macht er Kunst.
Jeden Tag lerne ich ihn ein bisschen besser kennen und so vermag er mich jeden Tag zu überraschen und das Vertraute noch vertrauter zu machen.
Ich lächle den Neidern ins Gesicht und wünsche mir, dass sie ihn auch eines Tages haben werden. Also, nicht meinen, aber einen anderen.
So, jetzt genug Gesülze. Ich muss zu ihm.
Andere Länder. Andere Schilder.
August 29, 2008
Sie kommen.
August 28, 2008
Ich sehe sie schon kommen. Viel zu große Mäntel tragen sie um stärker zu erscheinen, doch ich erkenne die schwache Gestalt darunter. Dass ich ihren Trick durchschaut habe, ändert nichts an meiner Angst vor ihrem Näher-Kommen.
Ich hatte mir ein kleines Haus gebaut, das mich vor ihnen beschützen sollte mit Fensterläden und drei Schlössern an der Tür. Es war zu wenig Zeit ein Fundament zu bauen und ausreichend Proviant zu kaufen um sie lange von mir fernhalten zu können, das war mir jetzt klar als sie mit großen Schritt am Horizont erschienen. Noch waren ihre Schritte vergebens, denn sie gingen auf einem Laufband, das gegen sie lief und so wirkten sie zwar bedrohlich, aber kamen mir nicht näher. Doch ich wusste, dass es eine Frage der Zeit wäre bis auch das Laufband aufgeben würde und unter der schweren Last langsamer werden würde. Und dann?
Wenn sie einmal an meinem Haus angelangt sind, sind die Tage gezählt bis sie dastehen und ich mich nicht einmal wehren kann.
Vielleicht aber schaffe ich es ihnen zu entkommen. Rechtzeitig in ein fernes Land zu ziehen und bis sie dort angekommen sind, werden noch viele Laufbänder ihre Schritte erschweren und mein Haus wird ein Fundament und ausreichend Proviant haben.
Top 3 of Nannys
August 26, 2008
If anyone wants to read my blog…
August 26, 2008
Top 3 of Niagarafalls.
August 24, 2008
Der Wald.
August 24, 2008
Manchmal, so scheint es, muss ich erst ein paar tausend Kilometer (zumindest gedanklich, besser allerdings tatsächlich geografisch) von den eigenen „Problemen“ entfernt sein um ihre Bedeutungslosigkeit zu erkennen. Von der Ferne betrachtet wirken sie doch so klein, nahezu lächerlich. Und die Angst, dass sie wieder vor mir stehen und sich aufblähen und die Nähe über die Banalität hinwegtäuscht, beschleicht mich.
In den wenigen Moment der Heiligkeit aber kann ich wieder den Wald, statt die Bäume sehen und neue Maßstäbe finden und gedankenverloren Gedanken verlieren. Sie nicht wieder finden wollen.
Doch auf der Suche, die zwangsläufig wiederkehrt, begegnet mir immer wieder der Gedanke der „Vergänglichkeit“ und ich wünschte etwas an der Beschränktheit (ob politisch, materiell oder geistig) der Menschen ändern zu können, um jedem die Chance zu geben die Welt kennen zu lernen, neue Maßstäbe zu finden und den Wald zu sehen.
Empfehlung und Rätsel.
August 23, 2008

Welches Stück endet mit diesen Sätzen?
(Für alle, die es noch nicht gelesen haben: Lesen!)
[...]
Was könnt die Lösung sein?
Wir konnten keine finden, nicht einmal für Geld.
Soll es ein andrer Mensch sein? Oder eine andre Welt?
Vielleicht nur andre Götter? Oder keine?
Wir sind zerschmettert und nicht nur zum Scheine!
Der einzige Ausweg wäre aus diesem Ungemach:
Sie selber dächten auf der Stelle nach
Auf welche Weis dem guten Menschen man
Zu einem guten Ende helfen kann.
[...]




















