Thursday thoughts.

Oktober 30, 2008

Chained to each other

And when the bonds get loosly

Dreams tight them again

And the night creates new knots


1000 things that separate them

1 that tie them

Call it love Call it desire

One soul yearns for the other


Circumstances make them blind

They tell the truth

But betray themselves

Fear yourself makes fear of glances


One gets worse for the other

To take away the anxiety of undeserving

One doesn’t believe the other

But a childish trust is stronger


Fear of losing increases

And possession is not aspired

It’s her and him

and 1000 thoughts

Oktober 30, 2008

Cold and frosty morning,
There’s not a lot to say,
About the things caught in my mind,
And as the day was dawning,
My plane flew away,
With all the things caught in my mind,

I don’t wanna be there when your, coming down,
I don’t wanna be there when you hit the ground,

So don’t go away,
Say what you say,
Say that you’ll stay,
Forever and a day,
In the time of my life,
Cause I need more time,
Yes I need more time just to make things right

Damn my situation and the games I have to play,
With all the things caught in my mind,
Damn my education I can’t find the words to say,
With all the things caught in my mind,
I don’t wanna be there when your, coming down,
I don’t wanna be there when you hit the ground,

Me and you what’s going on,
All we seem to know is how to show,
The feelings that I wrote.

Yes I need more time just to make things right,
Yes I need more time just to make things right,
So don’t go away.

San Gimignano.

Oktober 26, 2008

Stimmungen in Florenz.

Oktober 26, 2008

Blick auf Florenz

Oktober 26, 2008



Geliebteste Erinnerung, San Miniato!
da ich mit Gioia versonnen
im Anblick der Stadt stand;
die warm umgoldet,
im letzten Strahlen
der Abendsonne blinzte.
Vom weichen Südwind umfächelt.
Wir sahen sie lächeln,
die herrliche Stadt!
Und es war das Lächeln
ihrer vergangenen, siegreichen Schönen.
Ein sanftes, verführendes Schimmern,
herb unterweint,
wie es die bella Simonetta,
da man sie im gläsernen Sarge
noch einmal durch die Straßen trug,
einer trauernden Menge zeigte.
O wie gut verhielten die ernsten Paläste
holder Frauen heimlichstes Lieben!
Wir sahen sie lächeln,
die herrliche Stadt!
Ihre Türme und kostbaren Kirchen
frühlingsumschimmert, geborgen,
umwellt von zärtlichen Hügeln,
die göttliche Maler inniger wollten.
Umkränzt vom lichtesten Lenzgrün,
dem Silber der vielen Oliven.
Und manchmal eine dunkle Zypresse
wie eine Klage ins Helle gestellt.

Francisca Stoecklin
(1894-
1931)

(Organisierte Revolution: „Stundenplan des Protests“ inkl. Party Samstagabend)

Diese Bilder zeigen sich zurzeit in etlichen italienischen Städten an hunderten Schulen und Universitäten.

Es scheint drei Gründe zu geben:

  1. (So sagen die Konservativen): Die Linken wollen nicht arbeiten bzw. studieren deswegen suchen sie mal wieder einen Grund zu streiken bzw. zu demonstrieren. „Mal ist es der Irakkrieg, mal zu hohe Apfelpreise, mal eben italienische Innenpolitik“. Zitat Ende
  2. (eng verknüpft mit 1.) Es scheint eine Art Tradition geworden zu sein zu Beginn des Winters zu „rebellieren“. Ein sehr sympathischer Grund, so wie ich finde.
  3. Der eigentliche Grund: Das Gesetz 133/08, das u.a. eine erhebliche Kürzung finanzieller Mittel für Schule und Hochschule vorsieht. So sollen bspw. 10 aus dem Dienst scheidenden Professoren durch nur 1-2 neue ersetzt werden.

Auf einer „Assemblea“ (Versammlung) wurde zwei Stunden über die Problematik diskutiert. Professoren, Studenten und wissenschaftliche Hilfskräfte erläutern voller Emphase und Pathos die Situation. Alle scheinen sich einig zu sein. Die große Angst: Die Privatisierung der Hochschule. Ein hoch frequentierter Satz: Non lasciamo morire l’universita pubblica! (Wir lassen die öffentliche Universität nicht sterben). Verständlich. Eine derartige Kürzung der Mittel, wie von der Regierung Berlusconi geplant, würde wahrscheinlich zwangsläufig zu einer Privatisierung und damit zu höheren Studiengebühren sowie zum „Aussterben kleiner Fächer“ führen. Die Gegenposition: Das ist nicht zu befürchten, da der Großteil der Gelder im Moment von den Universitäten nicht anständig verwaltet wird. Zu viel Vetternwirtschaft, zu viel Administration. Die Lösung: Man kürzt einfach die Gelder. Eine klug ausgetüftelte Lösung, nicht wahr? Italienische Bildungspolitik schafft es tatsächlich die deutsche (schwarz/gelbe Landespolitik) zu übertreffen. Kompliment.

„Ärgert dich dein Auge, so reiß es aus, ärgert dich deine Hand, so hau sie ab, ärgert dich deine Zunge, so schneide sie ab, und ärgert dich deine Vernunft, so werde katholisch.“

Heinrich Heine

Heutige Erkenntnisse.

Oktober 21, 2008

Lustig ist, wenn deutsche Touris „due Expressos“ sagen.

Sinnlos ist, gegen sich selbst du Schach zu spielen, wenn man will, dass schwarz gewinnt.

Merkwürdig ist, wenn die Kontrolleure im Bus ohne weitere Nachfrage glauben, dass du eigentlich ein Abo hast, aber die Karte zu Hause vergessen hast. „Va bene“!

Schlecht ist, Italiener vor dem ersten Kaffee anzusprechen.

Solidarität ist, wenn man nervös ist, wenn bei einer Veranstaltung einer linken Hochschulgruppe das Mikrophon ausfällt.

Amüsant ist, wenn eine süße Belgierin einen deutschen Burschi fragt, warum er eine Narbe im Gesicht hat.

Komisch ist, wenn ein italienischer Professor „See you“ zu mir sagt.

Liebe ist, wenn man treu ist ohne eine Beziehung zu haben.