Marrakesch. Und auf dem Weg dahin.
Oktober 4, 2009
My Favourits. One. Bildergeschichten.
September 23, 2009
Römische Puppensymbolik.
Der kleine alternative Markt im römischen Viertel Pigneto hat einen besonderen Charme an diesem Frühlingstag. Die Kleider sind selbst genäht oder eigens getragen. Die Taschen aus Schallplatten und die Ohrringe aus Tastaturteilen. Und mittendrin dann diese Komposition der beiden Mädchen: Die große freizügige Westliche und die kleine verschlossene aus einem anderen Land. Und in all ihrer Absurdität wirken sie friedlich zusammen als wüssten sie nicht um ihre Symbolik.
Der junge Beobachter des Mädchenspiels.
In Aquas Calientes, nicht weit vom Machu Picchu entfernt, entdecke ich diese Kinder beim Abendspiel. Sie lassen sich in ihren Rollen nicht von mir stören und ich halte den Augenblick fest.
Das Mädchen. Irgendwo zwischen Bolivien und Peru.
Auf einer gewöhnlichen Bustour irgendwo zwischen Peru und Bolivien. Am Straßenrand stehen Alpakas, die Luft ist dünn, die Augen fallen zu. Beim stillen Erwachen dann dieses Mädchen mit den Fingerpuppen am Straßenrand. So verloren und doch heimisch.
Ein Prager Moment.
Im Prager Zentrum, dort wo unsere Busagentur ihre Touri-Fahrten startet, befindet sich eine kleine Einkaufspassage. Mondän wirkt sie auf den ersten Blick, doch die Ladeneigentümer haben die Läden längst verlassen. Dieser Kunsthändler am Eingang auf der linken Seite ist der letzte verbliebene. Totenstille im Foyer. Und als ich wieder umdrehe, sehe ich die beiden.
Das Drachenspiel.
Am Strand von Lido ist der Blick in den leicht bewölkten Himmel der schönste, denn der Strand ist ein weniger erheiternder Anblick. Und dann diese fliegenden Farben. Kennt ihr das Geräusch, das flatternde Drachen im Wind machen? Friedlich ist es.
Traurige Gelassenheit.
Ich weiß nicht mehr wieviele Runden schon neu gestartet waren. Wie oft er hätte aufspringen können. Er sitzt da wie eingefroren, im weihnachtlichen Outletcenter bei Siena. Nach 15 Minuten steht er auf, nimmt diese Tasche hinter ihm und geht.
Zusammenstoß der Kulturen.
Vom Turm des Prager Rathauses beobachte ich dieses Spektakel. Tausende Touristen sind an diesem Samstag Morgen auf dem Platz. Und dann dieser von 1000 Momenten da unten. Wie durch ein Wunder berühren sie sich nur flüchtig.
An diesem Novembertag in Siena.
Noch lange haben wir draußen gesessen. Der Herbst in der Toskana ist magisch. Doch an diesem Tag im November kam der Nebel und die Sonne zeigte uns die Ankunft des Winters deutlicher als wir es wahrhaben wollten.
Prag-Augenblick. Traum-haft.
August 24, 2009
Praha.
August 11, 2009
Kinder.Träume.Verkäufer.Inathen.
Juli 8, 2009
Weniger Weiß. Weniger Blau. Und dazwischen Worte.
Juni 26, 2009
Touristen in Griechenland.
Fronten in Griechenland.
Windspielschatten in Griechenland.
Stufenfarben in Griechenland.
Stufenformen in Griechenland.
Steinschriften in Griechenland.
Poesie in Griechenland.
Bauteilspiel in Griechenland.
Krise in Griechenland.
Mein Lieblingsmotiv in Griechenland.
Glück in Griechenland.
Menschen in Griechenland.
Straßenkunsttränen in Griechenland.
Postkarte in Griechenland.
Kultur in Griechenland.
Namenlos.
Weiß. Blau. Und dazwischen Blumen. Lila Blumen.
Juni 22, 2009
Ein Brief an NN
Juni 12, 2009
Ach, weißt du, zu Beginn war ich schon skeptisch. Es tat mir leid. Doch mein Herz wuerde sowieso in diesem anderen Land noch ein wenig verweilen, so dass dein Land es schwer haben wuerde. Mich zu verfuehren. Doch ganz behutsam hat es damit begonnen. Mit seiner Bescheidenheit, seiner Unaufdringlichkeit. Ich mag das Weiss hier doch so gerne. Das Weiss der Haeuser und der Sonne, die sich im Meer spiegelt. Das Weiss des Oleanders an den Strassenraendern. Der Schafskaese ist so schoen weiss und die Streifen der Flagge. Und die weissen Wendeltreppen. Das Weiss ist so unaufdringlich. So unaufdringlich aesthetisch. Die Tueren hier sehen aus als haetten sie schon etliche Schicksale ein- und ausgehen gesehen. Sie oeffnen sich bei den kleinen Windstoessen einen Spalt. Die Farbe ist laengst abgebroeckelt mit den Jahren. Wie schoen, dass sie nicht nachgestrichen werden. Die Windraeder nebenan begleiten das Windspiel der Tueren. Weniger ehrfuerchtig wohl. Ihre Schatten sind ja so schoen. Das Kochen uebt noch ein wenig, ihr Griechen, damit ihr mich nicht mehr so bemitleidend anschaut wenn ich eine fleischlose Pita bestelle. Doch ich verzeihe euch diesen Mangel allzu gerne, so fuehlt sich mein Herz fuer einen Moment der Sehnsucht berechtigt. Zurueck zu denen, die euch einst besiegten. Ach, wie gerne ich dieses Griechenland fotografiere. Manche Details jedoch sind durch ihre Vergaenglichkeit so magisch. Heute haben die weissen und rosafarbenen Blueten der Bouganville getanzt. Das war in einer kleinen Gassen in Naflio um 16.23 Uhr. Ich bin so froh dort gewesen zu sein. Um 16.23. Und ueberall singen die Voegel so schoen. Und die vielen Schmetterlinge. Es tut mir wieder leid. Wieviele von diesen zarten Fluegelwesen schon den letzten Fluegelschlag an meiner Frontscheibe schlugen und so zu Staub wurden. Doch die anderen leblosen Tiere, nehmt sie bitte von der Strasse weg. Ach, dieses Griechenland, lieber NN ist ein schoenes Land. Nur manches Mal vergesse ich fuer einen Augenblick wo ich gerade bin. Verzeih mir das.
Ich bin mal wieder weg.
Im Land der größten Philosophen.
Für eine vergleichsweise kurze Zeit.
Fotos und Geschichten: Ein wenig Geduld damit.
In God’s Hands.
Juni 3, 2009
Mein geöffnetes Herz
Und die flüchtigen Berührungen
Wie schön
Diese wie-Sätze
Von Luisa
~
Sie hatte vorenthalten
Und so aneinander gebunden
Denn die Liebe zu ihr
Würde uns ja doch zusammenführen
~
Ein verpasster Zug
Drei Punkte
Eine verschlafene Zugfahrt
~
Jetzt bin ich hier oben
Sie sind unten
Bob Marley, ach Bob Marley
Ich bin fremd
Verstehe sie
Und doch sind sie so unverständlich
~
Und er ist so cool
Und das ist die Hauptsache
Und ich fürchte mich
Und das ist die Nebensache
~
Der Grill riecht nach Deutschland
Ich sehne mich
Nach zurück oder weiter
Zurück, wo ich geliebt werde
Weiter wo mir verziehen wird
Vielleicht lieber zurück
Zu viel zu verzeihen
~
Das Foto mit ihr
Auf der Kommode
verstaubt wie eure Liebe
und doch so stark
~
Und all die Marien
Und die Lieder die du singst
Und meine Sprache fehlt mir
Und meine vollgepackten Koffer
Damit ich nichts zurück lasse
Außer meinem Wunsch
~
Dass… ja das weiß ich noch nicht
Aber einen Wunsch lasse ich gewiss zurück
~
Ein letztes mal noch darfst du
Mich ignorieren und benutzen
Und Berühren
Wie du es immer tust
Doch dann wirst du mich gehen lassen
~
Und den Abschied wirst du nicht verstehen
Sorge dich nicht, keine Schuld auf dir
Dieses Mal nicht
~
Und noch nachts öffne ich die Schublade
Damit ich am nächsten Morgen nicht vergesse
Dass ich gehen werde.
Und am Ende
Jack’s Gaffe, der dessen Wahrhaftigkeit nicht ahnt.


















































































































