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Römische Puppensymbolik.

Der kleine alternative Markt im römischen Viertel Pigneto hat einen besonderen Charme an diesem Frühlingstag. Die Kleider sind selbst genäht oder eigens getragen. Die Taschen aus Schallplatten und die Ohrringe aus Tastaturteilen. Und mittendrin dann diese Komposition der beiden Mädchen: Die große freizügige Westliche und die kleine verschlossene aus einem anderen Land. Und in all ihrer Absurdität wirken sie friedlich zusammen als wüssten sie nicht um ihre Symbolik.

Der junge Beoachter des Mädchenspiels.

Der junge Beobachter des Mädchenspiels.

In Aquas Calientes, nicht weit vom Machu Picchu entfernt, entdecke ich diese Kinder beim Abendspiel. Sie lassen sich in ihren Rollen nicht von mir stören und ich halte den Augenblick fest.

Das Mädchen. Irgendwo zwischen Bolivien und Peru.

Das Mädchen. Irgendwo zwischen Bolivien und Peru.

Auf einer gewöhnlichen Bustour irgendwo zwischen Peru und Bolivien. Am Straßenrand stehen Alpakas, die Luft ist dünn, die Augen fallen zu. Beim stillen Erwachen dann dieses Mädchen mit den Fingerpuppen am Straßenrand. So verloren und doch heimisch.

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Ein Prager Moment.

Im Prager Zentrum, dort wo unsere Busagentur ihre Touri-Fahrten startet, befindet sich eine kleine Einkaufspassage. Mondän wirkt sie auf den ersten Blick, doch die Ladeneigentümer haben die Läden längst verlassen. Dieser Kunsthändler am Eingang auf der linken Seite ist der letzte verbliebene. Totenstille im Foyer. Und als ich wieder umdrehe, sehe ich die beiden.

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Das Drachenspiel.

Am Strand von Lido ist der Blick in den leicht bewölkten Himmel der schönste, denn der Strand ist ein weniger erheiternder Anblick. Und dann diese fliegenden Farben. Kennt ihr das Geräusch, das flatternde Drachen im Wind machen? Friedlich ist es.

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Traurige Gelassenheit.

Ich weiß nicht mehr wieviele Runden schon neu gestartet waren. Wie oft er hätte aufspringen können. Er sitzt da wie eingefroren, im weihnachtlichen Outletcenter bei Siena. Nach 15 Minuten steht er auf, nimmt diese Tasche hinter ihm und geht.

Zusammenstoß der Kulturen.

Zusammenstoß der Kulturen.

Vom Turm des Prager Rathauses beobachte ich dieses Spektakel. Tausende Touristen sind an diesem Samstag Morgen auf dem Platz. Und dann dieser von 1000 Momenten da unten. Wie durch ein Wunder berühren sie sich nur flüchtig.

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An diesem Novembertag in Siena.

Noch lange haben wir draußen gesessen. Der Herbst in der Toskana ist magisch. Doch an diesem Tag im November kam der Nebel und die Sonne zeigte uns die Ankunft des Winters deutlicher als wir es wahrhaben wollten.

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Praha.

August 11, 2009

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Touristen in Griechenland.

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Fronten in Griechenland.

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Windspielschatten in Griechenland.

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Stufenfarben in Griechenland.

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Stufenformen in Griechenland.

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Steinschriften in Griechenland.

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Poesie in Griechenland.

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Bauteilspiel in Griechenland.

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Krise in Griechenland.

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Mein Lieblingsmotiv in Griechenland.

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Glück in Griechenland.

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Menschen in Griechenland.

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Straßenkunsttränen in Griechenland.

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Postkarte in Griechenland.

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Kultur in Griechenland.

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Namenlos.

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Ein Brief an NN

Juni 12, 2009

Ach, weißt du, zu Beginn war ich schon skeptisch. Es tat mir leid. Doch mein Herz wuerde sowieso in diesem anderen Land noch ein wenig verweilen, so dass dein Land es schwer haben wuerde. Mich zu verfuehren. Doch ganz behutsam hat es damit begonnen. Mit seiner Bescheidenheit, seiner Unaufdringlichkeit. Ich mag das Weiss hier doch so gerne. Das Weiss der Haeuser und der Sonne, die sich im Meer spiegelt. Das Weiss des Oleanders an den Strassenraendern. Der Schafskaese ist so schoen weiss und die Streifen der Flagge. Und die weissen Wendeltreppen. Das Weiss ist so unaufdringlich. So unaufdringlich aesthetisch. Die Tueren hier sehen aus als haetten sie schon etliche Schicksale ein- und ausgehen gesehen. Sie oeffnen sich bei den kleinen Windstoessen einen Spalt. Die Farbe ist laengst abgebroeckelt mit den Jahren. Wie schoen, dass sie nicht nachgestrichen werden. Die Windraeder nebenan begleiten das Windspiel der Tueren. Weniger ehrfuerchtig wohl. Ihre Schatten sind ja so schoen. Das Kochen uebt noch ein wenig, ihr Griechen, damit ihr mich nicht mehr so bemitleidend anschaut wenn ich eine fleischlose Pita bestelle. Doch ich verzeihe euch diesen Mangel allzu gerne, so fuehlt sich mein Herz fuer einen Moment der Sehnsucht berechtigt. Zurueck zu denen, die euch einst besiegten. Ach, wie gerne ich dieses Griechenland fotografiere. Manche Details jedoch sind durch ihre Vergaenglichkeit so magisch. Heute haben die weissen und rosafarbenen Blueten der Bouganville getanzt. Das war in einer kleinen Gassen in Naflio um 16.23 Uhr. Ich bin so froh dort gewesen zu sein. Um 16.23. Und ueberall singen die Voegel so schoen. Und die vielen Schmetterlinge. Es tut mir wieder leid. Wieviele von diesen zarten Fluegelwesen schon den letzten Fluegelschlag an meiner Frontscheibe schlugen und so zu Staub wurden. Doch die anderen leblosen Tiere, nehmt sie bitte von der Strasse weg. Ach, dieses Griechenland, lieber NN ist ein schoenes Land. Nur manches Mal vergesse ich fuer einen Augenblick wo ich gerade bin. Verzeih mir das.

Juni 6, 2009

Ich bin mal wieder weg.

Im Land der größten Philosophen.

Für eine vergleichsweise kurze Zeit.

Fotos und Geschichten: Ein wenig Geduld damit.

In God’s Hands.

Juni 3, 2009

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Mein geöffnetes Herz

Und die flüchtigen Berührungen

Wie schön

Diese wie-Sätze

Von Luisa

~

Sie hatte vorenthalten

Und so aneinander gebunden

Denn die Liebe zu ihr

Würde uns ja doch zusammenführen

~

Ein verpasster Zug

Drei Punkte

Eine verschlafene Zugfahrt

~

Jetzt bin ich hier oben

Sie sind unten

Bob Marley, ach Bob Marley

Ich bin fremd

Verstehe sie

Und doch sind sie so unverständlich

~

Und er ist so cool

Und das ist die Hauptsache

Und ich fürchte mich

Und das ist die Nebensache

~

Der Grill riecht nach Deutschland

Ich sehne mich

Nach zurück oder weiter

Zurück, wo ich geliebt werde

Weiter wo mir verziehen wird

Vielleicht lieber zurück

Zu viel zu verzeihen

~

Das Foto mit ihr

Auf der Kommode

verstaubt wie eure Liebe

und doch so stark

~

Und all die Marien

Und die Lieder die du singst

Und meine Sprache fehlt mir

Und meine vollgepackten Koffer

Damit ich nichts zurück lasse

Außer meinem Wunsch

~

Dass… ja das weiß ich noch nicht

Aber einen Wunsch lasse ich gewiss zurück

~

Ein letztes mal noch darfst du

Mich ignorieren und benutzen

Und Berühren

Wie du es immer tust

Doch dann wirst du mich gehen lassen

~

Und den Abschied wirst du nicht verstehen

Sorge dich nicht, keine Schuld auf dir

Dieses Mal nicht

~

Und noch nachts öffne ich die Schublade

Damit ich am nächsten Morgen nicht vergesse

Dass ich gehen werde.

Und am Ende

Jack’s Gaffe, der dessen Wahrhaftigkeit nicht ahnt.